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Im Club

Der liebe Sven, auf dem ersten Bild an seinem Arbeitsmontur leicht zu identifizieren, ist Koch im Auswärtigen Amt. Und das wollten wir uns mal angucken, schließlich kommt man ja nicht alle Tage lang ins AA. Man muss nämlich eingeladen werden, auf der Besucherliste stehen.
Zu unserer Überraschung arbeitet Sven garnicht in der sechsten Etage in der Kantine des Auswärtigen Amts. Nein, wir mussten mit dem Paternoster-Aufzug noch ein Stockwerk höher fahren – in den Internationalen Club. Endlich sind wir ganz oben angekommen!

Dort ging es erstmal auf die Terrasse, mit Sven den ganz besonderen Ausblick genießen.

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Im Gegensatz zur Kantine kommt in den Internationalen Club nicht jeder. Man muss einen Termin machen und für das Menü durchaus tief in die Tasche greifen. Da machten wir gute Mine zum guten Spiel und ließen Sven unseren Zungen und Mägen verwöhnen. Anstelle der üblichen drei Gänge bekamen wir sechs serviert. Alle zehn Minuten kam unsere Kellnerin und brachte eine neue sensationelle Küchenkreation. Erste Vorspeise, zweite Vorspeise, Zwischengang, Hauptgericht, Jägermeister mit Kaffeemilchschaum, Nachtisch. Dazu ein erlesener Rotwein und aus dem Fenster der Blick über die Stadt.
Unseren Vorschlag, dass wir jetzt jeden Dienstag vor Ladenöffnung zum Brunchen kämen, fand Sven dann doch nicht so toll. Aber nein, wir danken für die nette Einladung und die großartige Vorführung von Kochkunst in Kombination mit einem einzigartigem Ambiente.

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Die untere Aufschrift auf dem Tellerrand bleibt an dieser Stelle unkommentiert. Nur soviel: wie ich mich persönlich überzeugen konnte, sind auch im Auswärtigen Amt die Klobrillen nicht vergoldet – obschon manchmal ganz besondere Ärsche drauf Platz nehmen.